| Es reicht uns! Wir sind eine Gruppe langjähriger Mitglieder der UNION, die sich seit einigen Jahren mit dem Kurs der Parteispitze und der aktuellen Regierungspolitik so nicht mehr identifizieren können. Wir spüren gerade an der Parteibasis und bei unseren Stammwählern die gleiche Verunsicherung und Unzufriedenheit.
Viele Mitglieder der Union fühlen sich von ihrer Führung nicht mehr vertreten – Hunderttausende Stammwähler und glühende Befürworter einer sozialen, wirtschaftlich vernünftigen, ordnungspolitisch klaren, wertkonservativen, berechenbaren und zuverlässigen Politik gehen nicht mehr wählen. Der Rückhalt in der Bevölkerung schwindet. Herausragende Konservative, Vordenker und Identifikationsfiguren auf allen Ebenen wurden von der aktuellen Parteiführung direkt oder indirekt aus Ihren Ämtern gedrängt. Der Linkskurs und dieser personelle Aderlass haben Spuren hinterlassen. Wahlniederlage folgt auf Wahlniederlage und bei der Parteispitze fehlt jegliche Einsicht zur Notwendigkeit einer Kurskorrektur. Wir können und wollen dem fortschreitenden Bedeutungsverlust und der traurigen Zukunftsperspektive der UNION nicht länger tatenlos zusehen und spüren, dass die Basis mehrheitlich unsere Bedenken und Sorgen um den Zustand der UNION teilt. |
Wir möchten die UNION von innen heraus erneuern und so zu alter Stärke zurückführen. Dazu gehört für uns auch der Anspruch, bei bundesweiten Wahlen 40 Prozent plus X der Stimmen auf die UNION zu vereinigen. Ein Anspruch, den die Parteiführung in einem schleichenden Prozess seit 2005 mehr und mehr aufgegeben hat.
Wir laden Sie ein – wehren Sie sich. Machen Sie gemeinsam mit uns die UNION, unsere UNION wieder zu einer echten „mach-mit-partei“ und damit auch und gerade im Kommunikationszeitalter wieder zukunftsfähig. Diskutieren Sie mit, schlagen Sie Themen vor, teilen Sie Positionen miteinander. Erleben Sie, wie viele wir sind. Als der Deutsche Bundestag am 26.10.2011 einen Blanko-Scheck zur fünffachen Hebelung des Euro-Rettungsschirms erteilte, sprach Frank-Walter Steinmeier (SPD) schon von einem „merkelschen Gesetz, je bestimmter man etwas ausschlösse, desto sicherer käme es am Ende doch“. Ein Grund mehr für uns, am Folgetag den Verein Initiative „mach-mit-partei.de“ e.V. als Plattform zu gründen, der der innerparteilichen Demokratie, der freien Meinungsbildung und gewollten offenen Aussprache wieder zur Durchsetzung verhilft. |
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